Nein, wir machen keine Chronik
Wie erzählt man 950 Jahre Geschichte auf 164 Seiten? Für das Jubiläumsjahr von Botnang entwickelte campra ein Heimatbuch, das historische Tiefe, persönliche Erinnerungen und modernes Editorial Design verbindet. Entstanden ist ein Buch, das Vergangenheit sichtbar macht, Gegenwart einordnet und am Ende sogar mit einem Augenzwinkern in die Zukunft blickt. Keine Chronik, sondern ein Buch mit Geschichte und Geschichten.
Fünf Kapitel, ein Botnang
Jedes Kapitel öffnet eine eigene Tür in die Geschichte des Stadtbezirks – mal historisch, mal persönlich, mal überraschend nah. Die illustrierten Auftaktseiten geben einen ersten Vorgeschmack darauf, wie vielfältig Botnang erzählt werden kann.
Kapitel 1: Wasser fürs Leben

Heimatbuch Botnang
Wasser ist in Botnang seit jeher nicht nur Natur, sondern Lebensgrundlage, Arbeitsplatz und Schicksal. Aus den Hängen rund um den Ort treten Quellen hervor und die Bäche durchziehen die Täler. Genau dieses Wasser machte Botnang einst zum Dorf der Wäscherinnen und Bleicherinnen. Dieses Kapitel erzählt von Brunnen und Leitungen, vom Waschen am Bach und im Badehaus, von harter Arbeit, Kunst und wasserreichem Alltag.
Themen u.a.:
Quellwasser und dampfende Badewannen
Woher kommt das Wasser?
Die Wasserfrauen
Wasser für Stuttgart
Römische Spuren
Kapitel 2: Die Bahn kommt

Heimatbuch Botnang
Was bedeutet Anbindung? In Botnang beschäftigt die Frage der Anbindung die Menschen seit Jahrzehnten – und sie wird immer wieder neu beantwortet. Die Straßenbahn schafft eine Verbindung nach Stuttgart: zunächst über den Sattel, später durch einen Tunnel. Schneller, direkter, zuverlässiger. Doch innerhalb des Stadtbezirks bleiben Lücken. Seit 2010 fährt deshalb der BOB, der ehrenamtlich organisierte Botnanger Ortsbus, durch die Wohngebiete. Zwei Geschichten über Mobilität: Die eine handelt von großer Infrastruktur, die andere von lokalem Engagement.
Themen u.a.:
Botnangs Bahnverbindungen
Die „Proletarier-Linie“
Straßenbahn- und Stadtbahneinweihung
Der Botnanger Ortsbus
Kapitel 3: Endlich Teil von Stuttgart

Heimatbuch Botnang
Am 1. April 1922 ändert sich für Botnang vieles – zumindest auf dem Papier. Aus der eigenständigen Gemeinde wird ein Stadtbezirk der wachsenden Landeshauptstadt Stuttgart. Hinter diesem Moment stehen Jahrzehnte des Ringens um Anschluss, Infrastruktur und Zukunft. Dieses Kapitel erzählt vom Abschied von fast 300 Jahren Selbstverwaltung. Und davon, wie es sich anfühlt, Teil einer Großstadt zu werden, ohne dabei die eigene Identität aufzugeben. Es handelt von der Frage, was „Stuttgarter sein“ bedeutet – und warum man in Botnang bis heute vor allem eines ist: Botnangerin und Botnanger.
Themen u.a.:
Eingemeindung
Die Fläche Botnangs
Von Kuckuck und Keiler
Rathausgeschichte
Kapitel 4: Aus Vergangenheit lernen

Heimatbuch Botnang
Die Jahre der NS-Diktatur und des Zweiten Weltkriegs haben auch in Botnang Spuren hinterlassen – sichtbar im Pflaster, verborgen in Stollen, lebendig in Erinnerungen. Sie erzählen von Angst, Mut und Menschlichkeit in dunklen Zeiten und davon, warum das Lernen aus der Vergangenheit für die Zukunft unverzichtbar bleibt.
Themen u.a.:
Stolpersteine in Botnang
Sieben Botnanger Schicksale
Kriegsalltag in Botang
Vereine im Dritten Reich
Kapitel 5: Heimat im Wandel

Heimatbuch Botnang
Wer heute in Botnang lebt, hat sich meist ganz bewusst dafür entschieden: Die Lage im Grünen, die Nähe zur Stuttgarter Innenstadt, das ausgeprägte Gemeinschaftsgefühl und die eigene Identität des Stadtbezirks – all das überzeugt die knapp 13.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Jenes heutige Botnang ist das Ergebnis einer langen Geschichte des Wandels und des Wachstums. Dieses Kapitel beleuchtet das Leben in Botnang im Lauf der Jahre sowie die Geschichte seiner Schulen und Kirchen.
Themen u.a.:
Rundgang durch Ort und Zeit
Kunst, Kultur und Berühmtheiten
Industriegeschichte
Kirchengeschichte
Botnanger Schulen
Botnang damals und heute
Botnang ist in den vergangenen 150 Jahren gewaltig gewachsen – vom alten Ortskern aus in beinahe alle Himmelsrichtungen. Beim Vergleich historischer Bilder mit der heutigen Zeit wird das deutlich. Zugleich zeigt sich immer wieder, dass sich Botnang seit damals an manchen Ecken kaum verändert hat. Mit großer Akribie und Liebe zum Detail hat sich Rainer Czarnetzki auf Spurensuche begeben und die aktuellen Motive erstellt.
Wir liefern Geschichte aus einer Hand
Zwischen Archivkisten, Layoutentwürfen, Fototerminen und Druckbögen wurde aus einer Idee Schritt für Schritt ein Buch. Die Making-of-Fotos zeigen die vielen campra Momente hinter dem Heimatbuch Botnang – konzentriert, neugierig, manchmal überraschend und immer mit viel Herzblut.
Wir hatten alle Hände voll zu tun
Von der ersten Idee bis zur fertigen Buchseite lag bei campra alles auf dem Tisch: Konzept, Recherche, Texte, Interviews, Gestaltung, Fotografie, Illustration und Produktion. Gleichzeitig haben wir die vielen Fäden des Projekts zusammengehalten – Quellen, Termine, Abstimmungen, Korrekturen und Druckdatenerstellung. Ein komplexes Heimatbuch aus einer Hand.
Konzept
Wir denken nicht vom Format her, sondern vom Ziel – ein Heimatbuch, das Emotionen durch Geschichte und Geschichten transportiert. Daher tauchen wir schon für die Konzeption tief in Botnangs Historie ein.
Themen
Aus 950 Jahren Botnanger Geschichte entwickeln wir eine klare Dramaturgie: fünf Kapitel, die historische Ereignisse, persönliche Erinnerungen, Orte, Vereine und Zukunftsperspektiven zu einem lebendigen Gesamtbild verbinden.
Fotos
Für das Heimatbuch sichten wir historische Aufnahmen, private Bildbestände und Archivmaterial – und ergänzen sie durch aktuelle Fotografien aus Botnang, die bekannte Orte neu zeigen und verborgene Details sichtbar machen.
Layout
Die grafische Gestaltung übersetzt Botnangs Geschichte in eine moderne, eigenständige Bildsprache: mit klaren Kapitelwelten, starken Einstiegsseiten und einem Layout, das historische Tiefe zeitgemäß vermittelt.
Typografie
Die Typografie gibt dem Heimatbuch Rhythmus und Haltung: Sie führt durch lange Erzählstrecken, setzt Zitate und Fakten in Szene und sorgt dafür, dass 164 Seiten leicht, wertig und abwechslungsreich lesbar bleiben.
Illustrationen
Die illustrierten Kapitelauftakte schaffen emotionale Einstiege in die fünf Themenwelten des Buchs – als visuelle Einladung, Botnang aus unterschiedlichen Perspektiven zu entdecken.
Infografik
Zahlen, Karten, Entwicklungen und Zusammenhänge rund um Botnang werden für das Buch visuell aufbereitet – von historischen Fakten bis zu überraschenden Details, die auf einen Blick verständlich werden.
Texte
Aus Archivrecherche, Zeitungsquellen, Gesprächen und Fundstücken entstehen Texte, die Botnangs Geschichte nicht nur dokumentieren, sondern lebendig erzählen – informativ, nahbar und mit Gespür für Ton und Dramaturgie.
Interviews
Zeitzeuginnen, Zeitzeugen und Menschen aus Botnang liefern persönliche Erinnerungen und Perspektiven. In den Interviews wird aus Geschichte gelebte Erfahrung – und aus Fakten werden Geschichten.
Porträts
Ob prägende Persönlichkeiten, engagierte Vereinsmenschen oder Stimmen aus dem Stadtbezirk: Die Porträts im Heimatbuch zeigen, dass Botnangs Geschichte vor allem von Menschen erzählt wird.
Satz
Auf 164 Seiten verbinden wir Texte, historische Bilder, neue Fotografien, Illustrationen und Infografiken zu einem stimmigen Lesefluss – mit sorgfältigem Satz, klarer Ordnung und Liebe zum Detail.
Projektmanagement
Ein Jahr Recherche, Redaktion, Gestaltung, Abstimmung und Produktion verlangt präzise Koordination. campra hält alle Fäden zusammen – vom ersten Kapitelkonzept bis zur Druckabnahme.
Du möchtest auch ein Buchprojekt umsetzen?
Wir schreiben Geschichte, vor allem aber Geschichten. Ob Jubiläum, Geburtstage oder sonstige Anlässe – besondere Buchprojekte benötigen eine außergewöhnliche Herangehensweise. Wir sind Experten für Storytelling und setzen auch dein Herzensprojekt mit viel Leidenschaft um. Wir freuen uns auf deine unverbindliche Anfrage.
Weitere Projekte für den Botnanger Bürgerverein
Wir schreiben nicht Geschichte. Aber wir schreiben Geschichten, die bleiben. In Köpfen, in Heften, im Netz. Egal ob gedruckt, online oder als Bewegtbild: Wir lieben Storytelling. Denn in Zeiten des medialen Overkills bleiben nur die besten und ungewöhnlichsten Ideen hängen.
Der Blick ins campra Länd
Bei uns ist immer was los.
































